SVP Bezirk Einsiedeln fordert Transparenz bei Asyl- und Sozialhilfedaten
Einsiedeln, 03. Oktober 2025 – Die SVP Bezirk Einsiedeln stellt bei der Bezirksverwaltung Einsiedeln ein Gesuch um Offenlegung von anonymisierten Daten im Bereich Asyl- und Sozialhilfe. Die Partei will damit mehr Klarheit über die aktuelle Situation im Bezirk schaffen.
In den letzten Jahren sind die Kosten für Sozialhilfe und Unterbringung von Asylbewerbern im Bezirk Einsiedeln wie auch im ganzen Kanton Schwyz stark gestiegen. Gleichzeitig nimmt die Unsicherheit in der Bevölkerung zu, weil konkrete und nachvollziehbare Zahlen fehlen oder nur schwer zugänglich sind. Die SVP Einsiedeln ist überzeugt, dass Transparenz die Grundlage für Vertrauen in die Behörden bildet und dass politische Diskussionen nur dann seriös geführt werden können, wenn die Fakten auf dem Tisch liegen.
Aus diesem Grund fordert die SVP Einsiedeln von der Bezirksverwaltung Einsiedeln eine Offenlegung der relevanten Daten. Die Partei verlangt quartalsweise aufbereitete Zahlen für die Jahre 2024 und 2025. Konkret geht es um:
- die Anzahl Asylbewerber und deren Sozialhilfebezug,
- die Anzahl Sozialhilfebezüger und den Anteil mit Asylhintergrund,
- die Anzahl Schweizerinnen und Schweizer in der Sozialhilfe.
Zudem sollen Daten zur Unterbringung offengelegt werden, getrennt nach bezirkseigenen Liegenschaften und gemieteten Liegenschaften, jeweils differenziert nach Schweizer Bürgern und Personen mit Asylhintergrund. Darüber hinaus fordert die SVP Einsiedeln detaillierte Bestände über die Zusammensetzung der Asylbewerber und Personen mit Schutzstatus S – nach Nationalitäten, Geschlecht und Alterskohorten.
„Nur mit einer sauberen Datengrundlage lassen sich die Entwicklungen realistisch einschätzen und politische Diskussionen faktenbasiert führen. Die Bevölkerung hat ein Recht auf Transparenz und nachvollziehbare Informationen“, erklärt Parteipräsident Daniel Kälin.
Datenquellen vorhanden
Die angefragten Informationen sind gemäss SVP Einsiedeln in den zuständigen Amtsstellen vorhanden – insbesondere beim Amt für Migration und Amt für Soziales des Kantons Schwyz, beim Staatssekretariat für Migration (SEM), beim Bundesamt für Statistik (BFS) sowie beim Sozialamt des Bezirks Einsiedeln.
Die Partei erwartet eine zeitnahe Bearbeitung ihres Gesuchs durch die Bezirksverwaltung.