Parteiversammlung vom 10.06.2025

Schon fast traditionell begrüsste der Parteipräsident Daniel Kälin am letzten Dienstag die SVP-Mitglieder des Bezirk Einsiedeln in der Zunftstube des Café-Restaurant Bären für die zweite Parteiversammlung dieses Jahres.

Nachdem die Traktanden vorgestellt wurden, ging es auch bereits los mit Frau Christina Kotrba als neue Bezirksrichterin. Frau Kotrba stelle sich vor und fügte ihre Verbundenheit zu Einsiedeln an. Die neue Bezirksrichterin hinterliess in der Versammlung einen durchaus positiven Eindruck. Die SVP Einsiedeln wünscht Frau Kotrba viel Freude und Erfolg bei ihrer neuen Tätigkeit als Bezirksrichterin.

Weiter ging es zum Sachthema «Festlegung Gewässerraum Sihlsee», das von SVP Bezirksstatthalterin Anita Kälin vorgestellt wurde. Die Partei war sich schnell einig, dass dem Wasser sorgegetragen werden muss. Dennoch gab es Stimmen, die sich dem Grundsatz für weniger Regulierung und Vorschriften äusserten. Momentan gilt temporär der Gewässerabstand von 20m. Nach einer allfälligen Annahme des Geschäftes würde dieser auf 15m reduziert werden. Die Partei folge einstimmig dem Vorschlag des Bezirkes und fasst für die Abstimmung die Ja-Parole.

Zum Thema «Beitrag an Sanierungskosten Hallenbad Ybrig» kam Leta Bolli und Andreas Kuriger vom Bezirk Einsiedeln und stellten die Sachvorlage vor. Leta Bolli als Bezirksrätin über das Ressort Bildung und Kultur erläuterte die Wichtigkeit des Schulschwimmen. Das Schulschwimmen ist Teil des Lehrplan 21 und hat in Einsiedeln besondere Wichtigkeit bezüglich des naheliegenden Sihlsee. Andreas Kuriger als Säckelmeister stellte das Sanierungsprojekt mit den ausgehandelten Verträgen vor. Das Projekt, wie es ausgehandelt wurde, ist gekoppelt an die Gemeinden Schwyz, Unteriberg, Oberiberg und Bezirk Einsiedeln. Sollte eine Gemeinde das Vorhaben ablehnen, so nütz auch ein allfälliges Ja der anderen Gemeinden nichts. Nach kurzen Rechenspielen wurde ersichtlich, dass eine Stunde Schwimmen sehr teuer ist. Die SVP anerkennt jedoch die Wichtigkeit des Schulschwimmen und hat der Vorlage mit grosser Mehrheit zugestimmt.

Andreas Kuriger präsentierte im Nachgang die Nachtragskredite. Die Versammlung kritisiert die Vergabe von nichtbudgetierten Aufträgen im Allgemeinen. Die anwesenden Parteimitglieder fassten auch da mit grosser Mehrheit die Ja-Parole.

Als letztes Traktandum ging es um die SVP-Pluralinitative, die am 28.09.2025 zur Abstimmung kommt. Zuerst präsentierte wiederum unsere Bezirksstatthalterin Anita Kälin die Position des Bezirksrat, der die Initiative zur Ablehnung empfiehlt.
Die Initiative fordert, präsentiert von Daniel Kälin, dass auf Gewerbe- und Industriebauten ein Teil- oder Vollgeschoss, wie es übrigens auch bereits in diversen umliegenden Gemeinden möglich ist, gebaut werden darf. Die Initiative würde einen gesunden und wohlwollenden Beitrag zur aktuell schwierigen Wohnungssituation in Einsiedeln beitragen. Die Argumente des Bezirksrates, der steigende Landpreise befürchtet und einen massiven Bevölkerungswachstum, wurden mit überzeugenden Gegenargumenten entgegengehalten. So seien die meisten Gebäude bereits auf der Maximalhöhe, auch gebe es kaum mehr Land zu erwerben in diesen Zonen.
Für die von der SVP initiierten Pluralinitative «Wohnraum in der Gewerbe- und Industriezone» wurde -selbstverständlich- die Ja Parole gefasst.

                                                                                                                                        SVP Bezirk Einsiedeln